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Bundeskokarden
Bayern, 1948)

Vom Sommer 1848 an wurde die „Deutsche Kokarde“ in schwarz-rot-gold zusätzlich zur weiß-blauen bayerischen Kokarde an den Kopfbedeckungen befestigt. Auch an den Feldzeichen der verschiedenen Kontingente des Bundesheeres wurden schwarz-rot-goldene Fahnen- und Standartenbänder angebracht. Bereits 1851 wurden diese Zeichen der deutschen Einheit wieder entfernt.

Bundeskokarde für Mützen, aus Tressenband zum Kreis gelegt; Bayern 1848; Inv.-Nr. B 1962 © Bayerisches ArmeemuseumBundeskokarde für Mützen (links)

Diese aus Tressenband zum Kreis gelegte Kokarde sollte an den im täglichen Dienst getragenen Schirmmützen angenäht werden. Sie ist aus Textil- und Wollgespinst gefertigt und hat einen Durchmesser von lediglich 2,6 cm (Inv.-Nr. B 1962).

Bundeskokarde für Tschakos, aus Textil- und Metallschnüren gewickelt; Bayern 1848; Inv.-Nr. B 1963 © Bayerisches ArmeemuseumBundeskokarde für Tschakos (rechts)

Die aus Textil- und Metallschnüren gewickelte Kokarde war vermutlich zum Anstecken an die Tschakos der Jäger-Bataillone vorgesehen (Inv.-Nr. B 1963).

Beide Objekte waren Teil der Ausstellung "Nord gegen Süd. Der Deutsche Krieg 1866" und sind derzeit im Depot des Armeemuseums verwahrt. SIe sollen jedoch in der neuen Dauerausstellung gezeigt werden.


Objekt des Monats


Bundeskokarden für Mützen und Tschakos; Bayern 1848; Inv.-Nrn. B 1962 und B 1963 © Bayerisches Armeemuseum

Aktuelles

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.