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Objekt des Monats

Kommandeurkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens; Inv. Nr. N 3211 © Bayerisches Armeemuseum

Uniformrock des Prinzen Carl von Bayern
(Bayern, nach 1848)

Oberst-Uniform des Prinzen Karl als Inhaber des 1. Kürassier-Regiments © Bayerisches ArmeemuseumCarl (1795-1875) war der jüngere Bruder König Ludwigs I. und somit Großonkel König Ludwigs II. Er erhielt eine militärische Ausbildung und nahm als junger Mann noch an den Feldzügen der Jahre 1813/15 teil. 1841 wurde er zum Generalfeldmarschall ernannt und war seit 1848 Generalinspektor des bayerischen Heeres.
Diese Uniform trug Prinz Carl als Inhaber des 1. Kürassier-Regiments. Obwohl er als Feldmarschall einen höheren Rang in der Armee einnahm, zeigte er sich bei dem Regiment, das seinen Namen trug, in dessen normaler Offiziersuniform mit den Rangabzeichen eines Oberst. Dies war so üblich.
Auf der Brust befindet sich eine Schnalle mit verkleinerten Ausführungen von Orden und Ehrenzeichen, die der Prinz zumeist schon zur Zeit der Befreiungskriege erhalten hatte (von links nach rechts):
Militär-Max-Joseph-Orden (Ritterkreuz); Verdienstorden der Bayerischen Krone (Ritterkreuz); Ludwigs-Orden (Ordenskreuz); Bayerisches Militärdenkzeichen für 1813, 1814 und 1815;
Königlich-kaiserlich österreichischer Militär-Maria-Theresien-Orden (Ritterkreuz); Kaiserlich russischer Orden des heiligen Georg, IV. Klasse (Ritterkreuz).

Dieser Uniformrock gelangte im Jahre 1904 aus dem Besitz des Offizierskorps des 1. Schweren Reiter-Regiments in die Sammlung des Bayerischen Armeemuseums.

Die Uniform wird in der Sonderausstellung „Nord gegen Süd. Der Deutsche Krieg 1866“ (ab 22. Juli im Neuen Schloss) zu sehen sein (Inv. Nr. B 1616).

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