Eine Reitgarnitur des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern
Formen des Krieges 1600-1815
Das Zelt des Großwesirs
Neuer Museumsraum (Neues Schloss)

The visit of the museum is again possible without 3G requirements, but we recommend to continue wearing a mask in the museum.
In the Reduit Tilly, due to the confinement of the building, there is still an obligation to wear a medical mask.

The Reduit Tilly and the Turm Triva are unfortunately closed on 3.9.2022, the New Castle opens from 18:00 to 0:00.
All three houses of the Bavarian Army Museum will not open until noon on 4 September.

On the following days, due to the event "Mut zum Hut", the opening hours of the New Castle will change as follows:
22.09.2022: Closed all day
23.09.2022: 17:00 h to 22:00 h
24.09.2022: 10:00 a.m. to 8:00 p.m.
25.09.2022: 10:00 a.m. to 7:00 p.m.

Reservistenkrug aus der Garnison Regensburg © Bayerisches ArmeemuseumANDENKEN AN DIE MILITÄRZEIT

Neues Schloss
ab 5. Oktober 2010

So genannte Reservistica, also Andenken an die Militärzeit, bilden eine besondere Form der Andenkenkultur. Im Kaiserreich erlebte sie eine besondere Blüte. Sie dienten dazu, sich, die Freunde und die Familie an die abgeleistete Dienstzeit zu erinnern. Besonders in einem Bier trinkenden Land wie Deutschland waren Krüge ein beliebter Träger dieser Botschaft. Am häufigsten waren jedoch Wandbilder. Diese Souvenirs wurden in der guten Stube an repräsentativer Stelle aufgestellt oder gehängt, um Besucher über die Soldatenzeit ihres Bewohners zu unterrichten.
Besonders die allgemeine Wehrpflicht und deren Popularität war Voraussetzung für diese Art der Reservistenkultur. Die militärische Heimat der Soldaten war das jeweilige Regiment, das auf den Krügen und Bildern besonders hervorgehoben wurde. Viele Symbole vergegenwärtigen den Korpsgeist und halten die Waffengattung bzw. die Einheit hoch.
Die 20 Jahre vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs sind der Höhepunkt der Reservistenkultur, wobei Einflüsse zeitgenössischer Kunst interessanterweise fehlen. Ein Reservistenkrug war kein Trinkgefäß im Alltag, sondern sollte als Informationsträger das Regiment, die Waffengattung, den Ort und evtl. auch anderes zeigen. Die ausgestellten Sammlungsstücke zeigen die vielfach naive Militärfreudigkeit des wilhelminischen Zeitalters, die in den Schrecken des Ersten Weltkrieges unterging und in dieser Form nicht mehr fortgesetzt wurde.