Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Tschapka
(Russland, um 1827)

Tschapka, Russland um 1827, Inv.-Nr. N 689 © Bayerisches ArmeemuseumDie Uniform der im späten 18. Jahrhundert in ganz Europa wieder neu aufgekommenen Kavalleriegattung leichter Lanzenreiter, der sogenannten  Ulanen, orientierte sich überall an polnischen Vorbildern. Dies fällt vor allem bei den Kopfbedeckungen auf, wo die polnische Mütze (Tschapka) mit ihrem viereckigen Deckel in verschiedenen Variationen als Grundlage diente. Das Bayerische Armeemuseum besitzt eine sehr seltene Tschapka für Mannschaften eines russischen Ulanen-Regiments. Da einige Beschläge und spezifische Regimentskennzeichen fehlen, kommen mehrere Regimenter in Frage. Die Tschapka in dieser auffällig hohen Form war bereits in den Napoleonischen Kriegen üblich.

Diese Kopfbedeckung befand sich in der Sonderausstellung „Blutige Romantik - 200 Jahre Befreiungskriege“ (6. September 2013 bis Januar 2014) im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden (Inv. Nr. N 689).

TS