Objekt des Monats


Helm der republikanischen Schutztruppe, Helm um 1916, (Bemalung nach 1918), Inv.-Nr. 0222-1972 © Bayerisches Armeemuseum

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich.
Aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenzwerte halten wir jedoch in unseren Häusern
bis auf weiteres an der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske fest.

Adlerkokarde für die Dienstmütze
(Deutsches Reich, 1919)

Adlerkokarde für die Dienstmütze der vorläufigen Reichswehr, 1919, Inv. Nr. 0464-2018 © Bayerisches ArmeemuseumObwohl die Weimarer Republik mit dem monarchischen Obrigkeitsstaat und seinen Überlieferungen gebrochen hatte, hielt sie am ältesten Symbol des Reiches – dem Adler – als Wappentier fest.
Am 11. November 1919, fast genau ein Jahr nach der Abdankung des deutschen Kaisers, wurde bekannt gegeben, „daß das Reichswappen auf goldgelben Grunde den einköpfigen schwarzen Adler zeigt, den Kopf nach rechts gewendet, die Flügel offen, aber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge und Fänge von roter Farbe.“
Interessanterweise hatte man für die vorläufige Reichswehr bereits mit Verfügung vom 29. September 1919 die Adlerkokarde mit den Farben Schwarz-Rot-Gold eingeführt. Die vorher getragene Kokarde „in den deutschen Farben Schwarz-Weiß-Rot“ wurde dadurch obsolet.

Dieses Stück finden Sie in der Ausstellung „Friedensbeginn? Bayern 1918-1923“ ab 8. November 2018 im Museum des Ersten Weltkriegs im Reduit Tilly (Inv. Nr. 0464-2018).