Objekt des Monats


Helm der republikanischen Schutztruppe, Helm um 1916, (Bemalung nach 1918), Inv.-Nr. 0222-1972 © Bayerisches Armeemuseum

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich.
Aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenzwerte halten wir jedoch in unseren Häusern
bis auf weiteres an der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske fest.

Infanteriesäbel
(Bayern, 1780/1790)

Infanteriesäbel, Bayern 1780/90, Inv.-Nr. A 2265 © Bayerisches ArmeemuseumBayern führte im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts den kurzen Infanteriesäbel ein, wie es zuvor schon andere Staaten getan hatten. Da die Infanterie der damaligen Zeit vor allem die Schusswaffen bei der Schlacht verwendete, sollte die Seitenwaffe zwar möglichst billig in der Anschaffung, aber dennoch brauchbar sein. Die Vorlagen aus Österreich, Frankreich und Preußen sagten den Bayern alle nicht zu, weshalb man sich für eine Mischform entschied: Ein Säbelgefäß mit Griffbügel, belederter Hülse und einer geraden Parierstange. Der Säbel war einfach, leicht und auch als Waffe für die Nahverteidigung ganz brauchbar. Der Griff wurde mit dunkelbraunem bzw. schwarzem Leder bedeckt.

Die Klinge ist mit dem gekrönten Monogramm Karl Theodors „CT“ und dem Schriftzug „Für Den Vater Des Vaterlandes“ versehen. Die Gravierung könnte den Schluss zulassen, dass der Träger Unteroffizier war - dies ist aber nur eine Vermutung.

Das Stück war in der Sonderausstellung „Das Geheimnis der Illuminaten in Ingolstadt“ (14.09.2011 bis 30.03.2012) zu sehen (Inv. Nr. A 2265).