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Feldbinde
(deutsch(?), 17. Jahrhundert)

Feldbinde, ursprünglich wohl grünblau, deutsch (?), 17. Jahrundert, Inv. Nr. N 5109 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Gert Schmidbauer)Um die feindlichen Parteien bei Gefechten auseinanderhalten zu können, nutzte man im 17. Jahrhundert als Erkennungszeichen unter anderem farbige Feldbinden (Schärpen). Besonders Kürassiere, geharnischte Reitereinheiten, waren auf derartige Hilfsmittel angewiesen. Eine einheitliche Uniformierung entstand in den Heeren der Frühen Neuzeit erst nach dem Dreißigjährigen Krieg. Kaiserliche Truppen trugen fast immer rote Schärpen. Bei den anderen Kriegsparteien war dies weniger einheitlich. Bayerische Truppen nutz ten mehrfach weiß-blaue, bei den schwedischen Einheiten kamen überwiegend blaue Feldbinden zum Einsatz.

Diese aus Wollstoff gefertigte Schärpe wurde über die Schulter gelegt oder um den Leib geschlungen. Sie war ursprünglich wohl grünblau.

Die Feldbinde ist in der neuen Dauerausstellung „Formen des Krieges 1600-1815“ im Neuen Schloss zu sehen (Inv. Nr. N 5109).


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Französisches Infanteriegewehr M 1777 corrigé an IX, Lüttich, nach 1801, Inv.-Nr. A 2553 © Bayerisches Armeemuseum

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