Formen des Krieges 1600-1815
Das Zelt des Großwesirs
Neuer Museumsraum (Neues Schloss)
Friedensbeginn? Bayern 1918-1923

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Exkursion zum Fort Prinz Karl

Luftbild des Fort Prinz Karl © Foto: Maximilian SchusterDas Fort Prinz Karl wurde 1877-1881 erbaut. Es gehörte zur letzten Ausbaustufe der 1828 gegründeten Bayerischen Landesfestung Ingolstadt. Zwar wurde die Festung nie unmittelbar angegriffen, aber das Bauwerk diente doch sehr unterschiedlichen Nutzungen. So wurde es während des Ersten Weltkriegs Kriegsgefangenenlager für so berühmte Gefangene wie den späteren sowjetischen Marschall Michail Tuchatschewski oder den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle.
Aber auch in späteren Jahren war das Fort Gefängnis und Lager: von November 1918 bis Juli 1919 brachte man hier als politische Häftlinge die Teilnehmer am Spartakusaufstand unter. Und von 1920–24 warteten im so genannten Ausländersammellager Fort Prinz Karl viele unerwünschte Personen, überwiegend Ausländer (u.a. so genannte „Ostjuden“), auf ihre Ausweisung aus Bayern.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde hier Munition abgefüllt und sowohl die US Armee (1945/46) als auch die Bundeswehr (1957–1971) nutzten den ehemaligen Festungsbau als Munitionslager.
Eine reguläre Nutzung dieses Gebäudekomplexes ist schwer möglich. Die Räume sind feucht, dunkel und kaum zu heizen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs befindet sich der Kampfmittelräumdienst in Teilen des Forts, der Rest steht weitgehend leer.

Durch umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren und die Kooperation zwischen der Immobilien Freistaat Bayern und dem Bayerischen Armeemuseum wurde nun die Möglichkeit geschaffen, in diesem hochspannenden Gebäude Führungen anzubieten.

Individuelle Führungen

Anfahrtsskizze Fort Prinz Karl © Bayerisches ArmeemuseumIn den Sommermonaten (Juni bis Oktober) finden regelmäßig Führungen statt.
Bitte beachten Sie, dass Karten ausschließlich vorab online gekauft werden müssen!
Vor Ort besteht keine Möglichkeit mehr, an der Führung teilzunehmen.
Kosten pro Person: 7,50 € (plus VVK)
Dauer: 1,5 bis 2 Std.
Treffpunkt: Vor dem Eingang des Fort Prinz Karl (es bestehen begrenzte Parkmöglichkeiten)
Kinder erst ab 8 Jahren

Festes Schuhwerk wird dringend empfohlen!

Kehlkaserne des Fort Prinz Karl (Haupteingang) © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Tobias Schönauer)

Termine 2022

15.05.2022: 11.00 Uhr und 14.00 Uhr
12.06.2022: 11.00 Uhr und 14.00 Uhr
03.07.2022: 11.00 Uhr und 14.00 Uhr
14.08.2022: 11.00 Uhr und 14.00 Uhr
11.09.2022: 11.00 Uhr und 14.00 Uhr
09.10.2022: 11.00 Uhr und 14.00 Uhr

Derzeit sind maximal 20 Personen bei Führungen möglich.
Tickets für die festen Termine können vier Wochen vor dem Termin ausschließlich online gebucht werden.

Tickets für die festen Termine können ausschließlich Online gebucht werden (bitte beachten Sie hier die Vorverkaufsgebühr).

Aufgrund der Corona-Pandemie kann es kurzfristig zu Änderungen oder der Absage von Terminen kommen.

 

Pfeil rechts (pixabay.com)Online-Tickets über München-Ticket - Bitte buchen Sie hier!

Gruppenbuchungen

Munitionsbunker des Fort Prinz Karl © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Tobias Schönauer)Maximale Teilnehmerzahl: derzeit nur 20 Personen (Corona-Regeln)
Kosten: 100 € für die Aufsicht plus 50 € für die Führung
Dauer: 1,5 bis 2 Std.
Treffpunkt: Vor dem Eingang des Fort Prinz Karl
Kinder erst ab 8 Jahren

Gruppen müssen mindestens drei Wochen vor dem Wunschtermin über das Bayerische Armeemuseum eine Führung buchen.

Festes Schuhwerk wird dringend empfohlen!

 

Sie wollen mehr Informationen zur Festungsgeschichte Ingolstadt? Dann sehen Sie sich hier die neue Festungs-App online an!

oder

Die Festungs-Story Map mit Informationen zur Geschichte der Festung samt zugehörigem Kartenmaterial.