Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Schnitzer-Posaune
(Nürnberg, 1598)

Posaune von Anton Schnitzer (Nürnberg, 1598), Inv.-Nr. A 10699 © Bayerisches ArmeemuseumSeit 1934 hütet das Bayerische Armeemuseum einen besonderen Schatz – eine im Jahr 1598 konstruierte Barockposaune des bekannten Nürnberger Musikinstrumentenmachers Anton Schnitzer d.Ä. (erstmals erwähnt Mai 1558, † 28. März 1608).

Das 1,36 m lange Instrument befindet sich in einem sehr guten Erhaltungszustand und ist als Baßposaune mit einem Schwengel versehen, um den Zug ganz ausziehen zu können. Auffällig gegenüber modernen Posaunen ist der deutlich geringere Öffnungswinkel des Schallbechers.

Posaunen entstanden wohl um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der „Zugtrompete“ und besitzen einen großen Tonumfang. In der Renaissance und der Barockzeit wurden sie zusammen mit Zinken und Schalmeien, aber auch mit Streichmusik und Sängern zumeist in der Unterhaltungsmusik (Stadtpfeifer) eingesetzt.

Das Instrument befindet sich im Depot des Museums (Inv.-Nr. A 10699).

TS