Aufstand des Gewissens
Militärischer Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime 1933-1945

Fahnensaal des Neuen Schlosses
Dauer: 24. Januar bis 21. April 2013

 

Flyer © MGFA PotsdamAm 20. Juli 1944 unternahm eine Gruppe von Ofzieren den Versuch, Hitler durch ein Attentat zu töten und das NS-Regime durch einen Staatsstreich zu beseitigen. Die vorrangigen Ziele waren die Beendigung des Krieges und »Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts«.
Die Ereignisse des 20. Juli in der »Wolfschanze« und im Bendlerblock in Berlin haben mitunter die sehr viel längere Vorgeschichte des militärischen Widerstandes aus dem Blickfeld gerückt: Bereits 1938 hatte sich eine Militäropposition formiert, um zunächst Hitlers Kriegspolitik und später die Ausweitung des Krieges zu verhindern. Hitlers anfängliche Kriegserfolge ließen diese erste Stufe der Militäropposition jedoch nicht zum Zuge kommen, so dass sie vorübergehend zerel. Weiterer Kriegsverlauf und die Verbrechen des Regimes veranlassten eine jüngere Generation von Ofzieren um die Obersten von Tresckow und Graf Stauffenberg, die Planungen für den Sturz und die Beseitigung Hitlers wiederaufzunehmen. Am 20. Juli 1944 wagten die Verschwörer mit der Operation »Walküre« den Umsturz.

Im Mittelpunkt der Ausstellung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes stehen Motive, Handeln und Schicksale der Männer und Frauen des 20. Juli. Ihr »Aufstand des Gewissens« wird im Zusammenhang mit dem Widerstand unterschiedlichster ziviler Gruppen und Einzelpersonen (u.a »Kreisauer Kreis« oder »Weiße Rose«) betrachtet.

Öffnungszeiten:
Di-Fr     9.00 bis 17.30 Uhr
Sa-So 10.00 bis 17.30 Uhr

Eintrittspreise:
3,50 €; ermäßigt 3,00 €
sonntags 1,00 €

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter Aufstand des Gewissens.