Objekt des Monats

Franz von der Trenck, Gemälde eines unbekannten Meisters, deutsch 1742, Öl auf Leinwand, Inv.-Nr. A 6129 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Gert Schmidbauer)

Franz von der Trenck
(deutsch, 1742)

Franz von der Trenck, Gemälde eines unbekannten Meisters, deutsch 1742, Öl auf Leinwand, Inv.-Nr. A 6129 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Gert Schmidbauer)Oberst Franz von der Trenck (1711-1749) gilt bis heute als Verkörperung eines „Warlords“, dessen brutales Vorgehen im Kleinen Krieg den Terror gegen die Bevölkerung bewusst einschloss.
Franz von der Trenck entstammte einer Adelsfamilie aus Pommern. Sein Vater diente aber als österreichischer Offizier.Trenck begann die militärische Laufbahn in einem ungarischen Regiment, wurde aber wegen seines Verhaltens entlassen. Obwohl er sich in russischen Diensten im Kampf gegen die Osmanen auszeichnete, hielt er sich auch hier nicht lange.
1740 stellte er für die Habsburger Herrscherin Maria Theresia eine Truppe von freiwilligen Kämpfern aus dem Balkanraum auf, mit dem er 1741-43 in Schlesien und Bayern operierte. Das Trencksche Pandurenkorps wurde wegen seiner Brutalität gefürchtet, erwies sich aber auch als sehr effektive Truppe.
Kurzfristig hoch geehrt, brachte seine Skrupellosigkeit ihn nach Kriegsende schnell wieder in Konflikt mit der Führung. 1749 starb Trenck in Festungshaft.

Das Gemälde ist in der neuen Dauerausstellung „Formen des Krieges 1600-1815“ im Neuen Schloss zu sehen (Inv. Nr. A 6129).

Actuel

Inszenierung eines SchützengrabensSonntag, 06.10.2019, 14.00 Uhr
„Der Erste Weltkrieg" (Führung)
Reduit Tilly

Belagerungsharnisch aus der Rüstkammer der Fürsten von Braunschweig, um 1680, Inv. Nr. 0277-2017 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Gert Schmidbauer)Sonntag, 13.10.2019, 14.00 Uhr
„Formen des Krieges 1600-1815" (Führung)
Neues Schloss

Aller au haut