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Objekt des Monats

Fernglas, deutsch um 1870, Inv. Nr. 0110-2016 © Bayerisches Armeemuseum
Serpent (Musikinstrument) um 1800 © Bayerisches ArmeemuseumSerpent
(um 1800)

Der Serpent (auch das Serpent) ist das Bassinstrument der Zinkenfamilie, das nach seiner Form, von lat. Serpens = „Schlange“ kommend, benannt ist. Er hat einen mit Leder überzogenen Holzkörper, der mit einem Kesselmundstück geblasen wird.
Die Röhre des Serpents ist aus Holz und schlangenförmig gewunden. Wie beim krummen Zinken ist sie aus zwei Hälften zusammengeleimt und mit Leder überzogen. Der Serpent hatte – wie unser Instrument – ursprünglich sechs Fingerlöcher, zu denen im Laufe der Zeit einige weitere Löcher, die mit Klappen bedient wurden, kamen.

Das Serpent war vom Ende des 16. Jahrhunderts bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Gebrauch und wurde allmählich durch die Ophikleide, die Basstube und das Bombardon abgelöst.

Das Instrument des Armeemuseums ist um ca. 1800 gebaut worden und war in der Sonderausstellung „«... und verjeßt mir die Musike nicht...» Zur Geschichte der Militärmusik“ (15.11.2011 bis 15.01.2011) in der Bibliothek der Universität der Bundeswehr München zu sehen (Inv. Nr. A 2287).

Aktuelles

GeschlossenAm 20. Dezember 2017 müssen alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums betriebsbedingt bereits um 15.30 Uhr geschlossen werden.

Fünfeckturm Neues Schloss © Bayerisches Armeemuseum, Foto: Gert SchmidbauerDauerausstellung im Neuen Schloss derzeit im Wiederaufbau - stattdessen sehen Sie hier die
Sonderausstellung „Nord gegen Süd“

Stadtidentität Ingolstadt © Foto: Erich ReisingerDonnerstag, 11.01.2018, 19.00 Uhr
Vortrag
Es ist Deine Stadt - Stadtidentität braucht gesellschaftliches Bürgerengagement
bitte beachten Sie, dass der Termin vom 9. auf den 11.01. verschoben werden musste!

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