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Objekt des Monats

Kommandeurkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens; Inv. Nr. N 3211 © Bayerisches Armeemuseum
Bayerische Garde du Corps, 1814
(Fürth, nach 1906)

Bayerische Garde du Corps, Bleisoldaten der Fa. Haffner/Fürth, nach 1906, Inv. Nr. N 3016 © Bayerisches ArmeemuseumAls besonderes Zeichen der Stärke und der Machtansprüche des Königs von Bayern ließ König Max Joseph nach dem Sieg gegen Frankreich 1814 auch eine berittene Leibgarde aufstellen, die besonders prächtig ausgestattet war. Sie diente in erster Linie repräsentativen Zwecken, was an der prunkvollen Ausrüstung deutlich wird. Die Helme und Kürasse (Brust- und Rückenpanzer) der Offiziere waren vergoldet. Die mit Bärenfellraupen überhöhten Helme waren ebenso aufwändig gestaltet wie beispielsweise die Griffgefäße der Blankwaffen (Pallasche). Interessant ist, dass diese Elitetruppe, die 1825 im Rahmen von Sparmaßnahmen wieder aufgelöst wurde, zu einer Zeit aufgestellt wurde, als Bayern finanziell am Boden lag.
Diese Bleisoldaten der Fa. Haffner/Fürth entstanden nach 1906, sind also nicht zeitgenössisch. Man darf aber nicht annehmen, dass es sich dabei um Spielzeug handelt. Dazu sind die Figuren zu aufwändig gestaltet und bemalt.

Die Figuren sind derzeit im Rahmen der Sonderausstellung „Stadt und Museum“ im Schaufenster der Fa. House Elements in der Levelingstraße ausgestellt (Inv. Nr. N 3016).

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