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Objekt des Monats

Fernglas, deutsch um 1870, Inv. Nr. 0110-2016 © Bayerisches Armeemuseum

Handmörser
(um 1600)

Handmörser (um 1600) © Bayerisches ArmeemuseumMörser verfeuerten keine Vollgeschosse, sondern pulvergefüllte Hohlkörper, die im Bogen "geworfen" wurden. Die Zündung der Projektile besorgte eine kurze, glimmende Lunte. Der unten aus dem Schaft hervortretende Haken konnte an einer Stütze aufgelegt werden, um den starken Rückstoß abzufangen. Die Reichweite solcher Handfeuerwaffen war gering. In offenen Feldschlachten gab es für sie keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit. Anders verhielt es sich im Festungskrieg, bei dem Belagerer und Belagerte hinter Wall und Graben gedeckt waren und sich bis auf kurze Entfernungen näherten. Die Sprenggeschosse der Mörser ermöglichten es, auch dem verborgenen Feind Schaden zuzufügen. Am messingnen Rohr ist das Wappen der mittelfränkischen Stadt Schwabach angegossen, die damals zum Fürstentum Ansbach gehörte. Mörser dieser Art wurden bis ins 18. Jahrhundert hinein in großer Zahl verwendet.

Das Objekt war in der bayerischen Landesausstellung „Festungen - Frankens Bollwerke“ (17. Mai bis 21. Oktober 2012) auf der Festung Rosenberg in Kronach zu sehen (Inv. Nr. 483-1986). Ähnliche Objekte werden auch in der zukünftigen Dauerausstellung im Neuen Schloss Ingolstadt zu finden sein.

Aktuelles

GeschlossenAm 20. Dezember 2017 müssen alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums betriebsbedingt bereits um 15.30 Uhr geschlossen werden.

Fünfeckturm Neues Schloss © Bayerisches Armeemuseum, Foto: Gert SchmidbauerDauerausstellung im Neuen Schloss derzeit im Wiederaufbau - stattdessen sehen Sie hier die
Sonderausstellung „Nord gegen Süd“

Stadtidentität Ingolstadt © Foto: Erich ReisingerDonnerstag, 11.01.2018, 19.00 Uhr
Vortrag
Es ist Deine Stadt - Stadtidentität braucht gesellschaftliches Bürgerengagement
bitte beachten Sie, dass der Termin vom 9. auf den 11.01. verschoben werden musste!

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