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Objekt des Monats

Kommandeurkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens; Inv. Nr. N 3211 © Bayerisches Armeemuseum

Buchvorstellung mit Lesung

Wilhelm Michael Schneider

Infantrist Perhobstler - Mit bayerischen Divisionen im Weltkrieg

Bibliothek des Katharinen-Gymnasiums, Jesuitenstraße 10, 85049 Ingolstadt
am 15. April 2015 um 19.30 Uhr

Infantrist Perhobstler © Verlag MilitariaWilhelm Michael Schneider (1891–1975) veröffentlichte 1929 den Roman Infantrist Perhobstler – Mit bayerischen Divisionen im Weltkrieg. Der stark autobiographisch geprägte Roman schildert in einer plastischen und lebhaften Sprache die Erfahrungen eines Soldaten an verschiedenen Frontabschnitten während des Ersten Weltkriegs.
Schneider stammte aus der damals noch bayerischen Pfalz und wurde mehrfach verwundet. Die emotionale Plausibilität und Detailtreue, mit der dieser Roman fast schon einem Bericht gleicht, war für Dieter Storz und das Armeemuseum Anlass,  im Gedenkjahr 2014 eine kommentierte Neuausgabe vorzulegen.

Wir laden Sie herzlich zur Buchvorstellung mit einer Lesung durch Leon Rein und Christian Froschmeir (Q 12 des Katharinen-Gymnasiums) ein.

Kostenlose Führungen im Feldkirchner Tor
anlässlich des Tages des Offenen Denkmals

13. September 2015
10.30, 13.00 und 15.00 Uhr

Treffpunkt: Schlosshof

Feldkirchner Tor von 1368, um 1430 endgültig in den Schlosskomplex einbezogen © Bayerisches ArmeemuseumAnlässlich des Tages des Offenen Denkmals finden öffentliche Führungen zum Feldkirchner Tor statt. Wegen der räumlichen Gegebenheiten kann jeweils nur eine beschränkte Zahl von Teilnehmern das Innere des Gebäudes betreten. 

Das Feldkirchner Tor war das alte Tor der Stadt Ingolstadt zur Straße nach Regensburg. Heute ist es schwer zugänglich, denn schon vor 600 Jahren bezog es der bayerische Herzog in den Bau seines neuen Schlosses ein. So versteckt hat es die Zeiten überdauert. Heute ist es Teil des Bayerischen Armeemuseums, für die öffentliche Führung ist das obere Stockwerk des Tores jetzt geräumt worden. Im Zuge der Sanierungen am Armeemuseum, die noch in diesem Jahr mit der Realisierung der Barrierefreiheit am Hauptgebäude beginnen, soll auch das Feldkirchner Tor neu zur Geltung kommen. Es ist geplant, durch das Tor einen dritten Zugang zum Schlosshof zu schaffen.

Dr. Tobias Schönauer, Heimatpfleger der Stadt Ingolstadt und Konservator am Bayerischen Armeemuseum, informiert über die Rolle des Tores in der Stadtbefestigung des Spätmittelalters, seine Integration in das Neue Schloss und den Stand der Sanierungsplanungen.

Außerhalb der Öffnungszeiten ist das Tor zur Besichtigung geöffnet.

Neuer Internetauftritt
11. Oktober 2010

Neuer Internetauftritt des Bayerischen Armeemuseums am 11. Oktober 2010 © Bayerisches ArmeemuseumNach längerer Vorbereitungsphase präsentiert sich das Bayerische Armeemuseum seit 11. Oktober 2010 neu im Netz. Der Internetauftritt des Museums wurde vollständig überarbeitet und modernisiert. Eine Reihe von Neuerungen fanden Einzug in die Seite, die übersichtlich gestaltet und klar gegliedert ist. Eine Vielzahl von Bildern und Informationen verbirgt sich hinter einer einfachen Navigation (Aktuelle Hinweise, Besucherinfo, die Ausstellungen und Sammlungen des Museums, die Gebäude oder ein Servicebereiche, in dem Ansprechpartner ebenso zu finden sind wie ein Pressebereich). Auf der Startseite findet sich das „Objekt des Monats“, das Objekte zeigt, die man sofort mit einem Armeemuseum in Verbindung bringt, aber auch die eine oder andere Überraschung bringen wird. Unter der Rubrik Aktuell versteckt sich nicht nur die Ankündigung der jeweiligen Sonderausstellung, sondern auch Hinweise auf Veranstaltungen und ein Bereich mit einer Auswahl der derzeit entliehenen Objekte.Die Seite fand sofort positive Resonanz und der Donaukurier widmete dem Neustart der Internetpräsenz des Museums einen großen Artikel.

Die Seite soll Lust auf einen Museumsbesuch machen und dazu anregen, regelmäßig vorbeizuschauen und wird sich stetig erweitern.

Übergabe eines historischen Feuerwehr-Fahrzeuges (29. Oktober 2010)

Übergabe des Feuerwehrfahrzeuges der Marke Henschel von 1941 durch Herrn Dr. Ansgar Reiß an Herrn Bernhard Jenisch vom ehrenamtlichen Restauratorenteam der Stadt Ingolstadt © Bayerisches ArmeemuseumAm Freitag, den 29. Oktober 2010, übergab Museumsleiter Dr. Ansgar Reiß ein historisches Feuerwehr-Fahrzeug aus der Sammlung des Bayerischen Armeemuseums an das ehrenamtliche Restauratorenteam der Stadt Ingolstadt. Es handelt sich um eine Dauerleihgabe des Bayerischen Armeemuseums an die Historische Fahrzeugsammlung der Stadt Ingolstadt.
Die Tankspritze Ts 2,5a der Marke Henschel wurde 1941 gebaut und war für den schnellen Einsatz auf Flugplätzen gedacht. Mit ausgeklügelter Technik konnten in Sekunden Brände bei Flugzeugabstürzen oder bei feindlichen Bombardements bekämpft werden. Von diesem Fahrzeug wurden nur 684 Stück gebaut, heute sind weltweit weniger als zehn überlebende Exemplare bekannt.
Das beeindruckende Stück soll nun in mehrjähriger Arbeit vom ehrenamtlichen Restauratorenteam der Stadt Ingolstadt in exakt den Auslieferungs-Zustand von 1941 gebracht werden.

Das Foto zeigt den Leiter des Bayerischen Armeemuseums Dr. Ansgar Reiß und den Leiter des Restauratorenteam Herrn Bernhard Jenisch bei der Übergabe im Klenzepark.

Weitere (vor allem technische) Informationen finden Sie auf der Seite der Historischen Fahrzeugsammlung der Stadt Ingolstadt.

  • TransportTransport
  • SchlüsselübergabeSchlüsselübergabe
  • Übergabe des HenschelÜbergabe des Henschel
  • TankspritzeTankspritze

Das BMW-Gespann von 1942 wird ins Neue Schloss gebracht © Bayerisches ArmeemuseumTag der Offenen Tür in den hauseigenen Werkstätten

am 7. November 2010 von 10.00 bis 17.00 Uhr

Große Resonanz fand der Tag der Offenen Werkstätten am 7. November 2010. Über 1100 Gäste besuchten die Spezialwerkstätten und das Armeemuseum selbst zwischen 10.00 und 17.00 Uhr. Besonderer Höhepunkt war die Präsentation der historischen Motorräder des Museums in der Dürnitz im Erdgeschoss des Neuen Schlosses. Für die jungen Besucher wurde zwei mal die beliebte "Knappenzeit" angeboten.
Die Besucher nutzten diese einmalige Gelegenheit und stellten viele Fragen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums. Die Metallrestauratoren zeigten ihr Können an Schwertern von 1580 ebenso wie an Gewehren des 18. Jahrhunderts oder Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Schreinerei zeigte die Arbeit an Stangenwaffen und einem Holzkarren zum Krankentransport. Im Modellbau bestaunten die Gäste die Milimeterarbeit des Modellbauers und einen Raum daneben die langwierige Tätigkeit an Pferdegeschirren des Ersten Weltkriegs. In der Buchbinderei wurde die Gelegenheit genutzt um Fachfragen zu privaten Büchern zu stellen, aber auch die zwar alltägliche, aber unbekannte Arbeit der Buchbinderin im Museum kennen zu lernen.
Das Fotolabor und die Fahnenstickerei in einem anderen Gebäude des Schlosskomplexes waren in diesem Jahr ungewöhnlich stark frequentiert. Die hochauflösende Fotografie stellt in der heutigen Zeit zwar nichts Neues mehr dar, aber die Anforderungen an einen Museumsfotografen sind doch ganz andere als die an einen Hobbyfotografen. Besondere Attraktion waren wie in jedem Jahr auch dieses Mal die historischen Fahnen in der Fahnenstickerei. Die oftmals monatelange und sehr difiziele Arbeit der Mitarbeiterin nötigte allen Besuchern höchsten Respekt ab.Das große Interesse an der diesjährigen Veranstaltung zeigte sich nicht zuletzt an der Führung durch das Neue Schloss, die mit über 60 Besuchern hervorragend besucht war und großen Anklang fand. Ein zusätzliches Angebot, das gerne und ausgiebig angenommen wurde, war das kleine Café des gemeinnützigen „Fördervereins für die Unterstützung Krebskranker in der Region Ingolstadt“. Der Erlös kommt dem Vereinszweck zugute, so dass die Veranstaltung auch hier ein großer Erfolg war.

  • AufbauAufbau
  • Historische MotorräderHistorische Motorräder
  • BuchbindereiBuchbinderei
  • FahnenstickereiFahnenstickerei
  • KnappenzeitKnappenzeit
  • MetallwerkstättenMetallwerkstätten
  • ModellbauModellbau
  • MotorräderMotorräder

Enthüllung einer Gedenkplatte an der Münchner Residenz
(9. November 2010)

Festakt zur Enthüllung der Gedenktafel an der Münchner Residenz

Eine Veranstaltung am 9. November 2010 erinnerte an vier Polizeibeamte, die am 9. November 1923 bei der Niederschlagung des so genannten Hitlerputsches getötet wurden. Eine Bronzetafel an der Münchner Residenz soll dieser Toten gedenken. Anlässlich des Festaktes zur Enthüllung nahmen zahlreiche Ehrengäste teil, u.a. der Oberbürgermeister der Stadt München, Herr Christian Ude, und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann.

Die Tafel trägt die Inschrift:

„In Gedenken an die Angehörigen der Bayerischen Landespolizei, die bei der Niederschlagung des nationalsozialistischen Putschversuchs am 9. November 1923 an der Feldherrenhalle erschossen wurden

Friedrich Fink
Polizei-Oberwachtmeister

Nikolaus Hollweg
Polizei-Unterwachtmeister

Max Schoberth
Polizei-Hilfswachtmeister

Rudolf Schraut
Polizei-Hauptmann“

Neben einer offiziellen Delegation der Polizei waren auch drei Polizisten anwesend, die historische Uniformen aus den Beständen des Bayerischen Armeemuseums trugen.

 

Polizisten in historischen Uniformen des Bayerischen Armeemuseums

Schenkung eines historischen Sanitätswagens (19. November 2010)

Besuch mit dem Opel Blitz im Deutschen Medizinhistorischen Museum bei Dr. Marion Ruisinger © Bayerisches Armeemuseum

Am Freitag, den 19. November 2010, übergab der Verein der Freunde des Bayerischen Armeemuseums eine Neuerwerbung an Museumsleiter Dr. Ansgar Reiß. Es handelt sich um einen Sanitätswagen aus dem Jahr 1934, von dem derzeit kein anderes erhaltenes Stück bekannt ist. Manfred Dumann, Vorsitzender des Vereins, händigte Dr. Reiß die Schlüssel des Fahrzeuges im Hof des Reduit Tilly aus. Mit anwesend waren u.a. auch Herr Bürgermeister Albert Wittmann in Vertretung der Stadt Ingolstadt, die den Transport des historischen Fahrzeuges ermöglicht hatte. Die Geschichte des Opel Blitz ist beinahe lückenlos bekannt, was es um so interessanter für das Museum macht. Der Sanitätswagen bleibt im Beisitz des Vereins der Freunde, geht aber als Dauerleihgabe an das Bayerische Armeemuseum.

Nach der feierlichen Übergabe fuhr Dr. Reiß mit Herrn Dumann und Alt-Oberbürgermeister Peter Schnell zum Rathausplatz, wo Bürgermeister Wittmann ausstieg. Die Fahrt ging dann durch die Moritzstraße, die Straße Am Stein und die Kupferstraße durch das Kreuztor zum Deutschen Medizinhistorischen Museum. Hier besuchte man Dr. Marion Ruisinger, die Museumsleiterin in Anspielung auf die Thematik Sanitätswesen. Das Bayerische Armeemuseum und das Deutsche Medizinhistorische Museum planen schon seit längerem ein Kooperationsprojekt. Die Zusammenarbeit beider Häuser sollte durch den Besuch nochmals bekräftigt werden.

  • AnkunftAnkunft
  • Opel BlitzOpel Blitz
  • Großer AndrangGroßer Andrang
  • ÜbergabeÜbergabe
  • ÜbergabeÜbergabe
  • Ankunft am RathausAnkunft am Rathaus
  • DankDank
  • BesuchBesuch

Frohe Weihnachten
und
alles Gute
zum Neuen Jahr!

Abendstimmung am Neuen Schloss Ingolstadt © Stephan Pöhler, www.helibild.de

Exklusive Handtücher

mit dem Schriftzug „Bayerisches Armeemuseum“ erhältlich

Bleicher- und Schlossertuch mit dem Schriftzug Bayerisches Armeemuseum. Eine exklusive Anfertigung aus dem Staatl. Textil- und Industriemuseum Augsburg © Bayerisches Armeemuseum

Diese hochwertigen Handtücher werden nach überlieferter Vorlage auf einer Webmaschine im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) gefertigt. Der Schriftzug „Bayerisches Armeemuseum“ wird mit dem aufwendigen Jacquard-Verfahren eingewebt. Die Webmaschine ist eine Saurer 300 Versa Speed aus dem Jahr 1974. Sie hat eine Leistung von 220 Schuss pro Minute, das heißt, der Webschütze (das Schiffchen) bewegt sich 110-mal in der Minute hin und her.
Diese sehr saugfähigen Handtücher besteht aus 100 % Baumwolle und können bei 60° C gewaschen werden. Da das Garn eingefärbt ist, sollte die erste Wäsche separat vorgenommen werden.

Die Abmessungen eines Tuches betragen ca. 92 x 48 cm.

Der Preis pro Stück beträgt 9,50 €.

Es ist in zwei verschiedenen Ausführungen als Schlossertuch und als Bleichertuch an der Museumskasse erhältlich.

Schriftzug Bayerisches Armeemuseum auf dem Schlossertuch © Bayerisches Armeemuseum

Bleichertuch mit dem Schriftzug Bayerisches Armeemuseum. Eine exklusive Anfertigung aus dem Staatl. Textil- und Industriemuseum Augsburg © Bayerisches ArmeemuseumSchlosser- und Bleichertuch mit dem Schriftzug Bayerisches Armeemuseum. Eine exklusive Anfertigung aus dem Staatl. Textil- und Industriemuseum Augsburg © Bayerisches Armeemuseum Schlossertuch mit dem Schriftzug Bayerisches Armeemuseum. Eine exklusive Anfertigung aus dem Staatl. Textil- und Industriemuseum Augsburg © Bayerisches Armeemuseum

Internetauftritt in englischer Sprache verfügbar
22. Dezember 2010

Der Internetauftritt des Bayerischen Armeemuseums ist seit 22. Dezember 2010 auch in englischer Sprache verfügbar © Bayerisches ArmeemuseumDie englische Übersetzung der Internetseite des Bayerischen Armeemusuems war ein wichtiger Punkt bei der Öffnung des Hauses. Nachdem die Struktur entwickelt und eine große Zahl an Artikeln inzwischen online gestellt werden konnte, wurde nunmehr ein Teil der Inhalte ins Englische übersetzt. Aufgrund der Dynamik und ständigen Erweiterung der Seite wird es nicht möglich sein, alle Inhalte in englischer Sprache zur Verfügung zu stellen. Dennoch sind jetzt die wichtigsten Informationen und Inhalte zweisprachig abrufbar und werden ausländischen Gästen sicherlich die Orientierung erheblich erleichtern. Das Museum hofft damit in stärkerem Ausmaß auch englischsprachige Besucher ins Museum zu locken.

Durch einen Klick auf die Flaggen am oberen rechten Bildschirmrand kann komfortabel zwischen deutscher und englischer Sprache umgeschaltet werden ohne erneut zum entsprechenden Artikel navigieren zu müssen.

Eröffnung der Sonderausstellung
"Der Kampf um die Bürgerrechte. Afroamerikanische GIs und Deutschland"

am 1. Februar 2011 im Neuen Schloss

Eröffnung der Sonderausstellung mit Lt. Commander Everett Spain (2. v.l.), Dr. Ansgar Reiß (Museumsleiter), Conrar R. Tribble (amerik. Generalkonsul) und Laura Stapane (Kuratorin der Ausstellung) © Bayerisches ArmeemuseumDie Teilnehmer an der Ausstellungseröffnung zeigten sich tief beeindruckt von der Schau im Bayerischen Armeemuseum. Festredner war der amerikanische Generalkonsul in München Conrad Robert Tribble. Daneben nahmen aber auch hochrangige Vertreter der US-Streitkräfte in Bayern teil. Und Bürgermeister Albert Wittmann sprach gar von einer außergewöhnlichen Ausstellung.

Die Sonderausstellung eröffnet eine Reihe von Sonderausstellungen zum 20. Jahrhundert, die 2011 im Armeemuseum gezeigt werden sollen. Damit öffnet sich das Haus verstärkt für die Zeitgeschichte. Das Thema der amerikanischen Militärpräsenz in Bayern wurde bislang unter völlig anderen Aspekten untersucht. Der Ansatz der Sonderausstellung basiert auf einem Forschungsprojekt des Deutschen Historischen Instituts in Washington D.C. und amerikanischen und deutschen Universitäten. Es untersucht erstmals die Auswirkungen der Erfahrungen afroamerikanischer GIs im Nachkriegsdeutschland auf die Bürgerrechtsbewegung in den USA. Berühmte Namen wie Dr. Martin Luther King jr. oder Angela Davis finden sich in der Ausstellung ebenso, wie die einfachen Soldaten, die einen "Hauch von Freiheit" im "Land der Mörder" verspürten.

Die Ausstellung ist bis zum 6. März in den Sonderausstellungsräumen im Neuen Schloss zu sehen.

  • EröffnungEröffnung
  • BegrüßungBegrüßung
  • Einführende WorteEinführende Worte
  • BesucherandrangBesucherandrang
  • SonderausstellungsräumeSonderausstellungsräume
  • RundgangRundgang
  • Im GesprächIm Gespräch
  • Historische DarstellerHistorische Darsteller

Vertrag zur Bayerischen Landesausstellung 2015 unterzeichnet (14. März 2011)

Schau findet im Bayerischen Armeemuseum statt

Vertrag unterzeichnet. V.l.n.r.: Dr. Ansgar Reiß (Museumsleiter), Dr. Alfred Lehmann (Oberbürgermeister), Dr. Wolfgang Heubisch (Staatsminister), Dr. Richard Loibl (Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte) © Bayerisches ArmeemuseumAm Montag den 14. März 2011, fand die feierliche Vertragsunterzeichnung zur bayerischen Landesausstellung 2015 im Schönen Saal des Neuen Schlosses statt. Die Schau wird den Titel "Napoleon in Bayern" tragen und im Bayerischen Armeemuseum stattfinden.
Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann und Museumsleiter Dr. Ansgar Reiß setzten ihre Unterschriften unter das Dokument. Umgeben von einigen ausgewählten Exponaten aus der napoleonischen Zeit aus den Beständen des Armeemuseums, beantworteten die Herren zusammen mit dem Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Dr. Richard Loibl, die Fragen der zahlreichen Gäste.

 

  • Großer AndrangGroßer Andrang
  • Einführende WorteEinführende Worte
  • DankDank
  • UnterzeichnungUnterzeichnung
  • Gute Stimmung nach der UnterzeichnungGute Stimmung nach der Unterzeichnung
  • Schöner SaalSchöner Saal

Bayerisches Armeemuseum hat neues Erscheinungsbild

Logo, Flyer und Plakate verändern ihr Design

Neues Logo des Bayerischen Armeemuseums © Bayerisches Armeemuseum

Im Zuge der Neuausrichtung des Bayerischen Armeemuseums wurde auch ein neues Corporate Design, also ein neues Erscheinungsbild in Auftrag gegeben. Das Grafikbüro xhoch4 (Ingolstadt und München) erhielt den Zuschlag und entwickelte das neue Konzept in enger Absprache mit dem Museum.
Das Ergebnis lässt sich sehen. Das neue Logo strahlt Stärke und Kraft aus ohne zu Dominant zu wirken. Die beiden Rauten wurden von der Fassade des Neuen Schlosses aufgegriffen und wecken im Betrachter sofort die Assoziation mit Bayern.
Ein weiteres Element des Konzeptes ist eine Schräge, die sich im Plakat und den Flyern wiederfindet und so einen gewissen Wiedererkennungseffekt hervorrufen wird. Eine Plakatserie wird Objekte aus den Dauerausstellungen in den Mittelpunkt rücken, die bislang kaum oder nicht wahrgenommen wurden. So soll Interesse an einem Besuch geweckt werden.

  • Allgemeiner FlyerAllgemeiner Flyer
  • Plakat Neues SchlossPlakat Neues Schloss
  • Plakat Reduit TillyPlakat Reduit Tilly

Drehort Neues Schloss

Aufnahmen eines Dokumentarfilmes mit Udo Wachtveitl
am 23. März 2011

Dreh am Graben des Neuen Schlosses © Daniel Ritter"Das Bayerische Jahrtausend" heißt eine Dokumentation, die derzeit im Auftrag des Bayerischen Rundfunks durch die Firma Bilderfest realisiert wird. Zehn Jahrhunderte bayerischer Geschichte in zehn Städten, so lässt sich das Motto des Projektes umschreiben. Das 17. Jahrhundert wird in Ingolstadt angesiedelt, da hier u.a. die Verbindung zwischen Kurfürst Maximilian I. und den Jesuiten ebenso augenfällig wird wie die Bedeutung der Bayerischen Landesuniversität in der damaligen Zeit.
Sprecher der einzelnen Episoden wird der bekannte Schauspieler und vielen als Münchner Tatort-Kommissar bekannte Udo Wachtveitl sein. Das Neue Schloss, in dem sich das Bayerische Armeemuseum befindet, war Ort verschiedener Szenen, die Herr Wachtveitl im März abdrehte.
Weitere Stationen sind u.a. Regensburg, Erlangen, Straubing und München. Ausgestrahlt werden soll die Serie vermutlich ab Ostern 2012 im Bayerischen Rundfunk.

  • EntspanntEntspannt
  • AbendstimmungAbendstimmung
  • KonzentriertKonzentriert
  • AbenddrehAbenddreh

Mittelbayerische Messe 2011

Armeemuseum präsentiert sich mit einem eigenen Stand

Polizeikäfer auf der MIBA 2011 © Bayerisches Armeemuseum

Die Mittelbayerische Ausstellung (MIBA) zieht alle zwei Jahre zehntausende von Besuchern auf den Volksfestplatz von Ingolstadt. In neun Hallen und auf dem Freigelände finden sich zahlreiche Produkte und Aussteller zu allen Themen des Mittelstandes. Die Halle 4 ist der Stadt Ingolstadt vorbehalten und hier zeigen sich u.a. die städtischen Museen den Besuchern. Dieses Jahr ist auch das Bayerische Armeemuseum vor Ort und stellt den Besuchern neben Informationsmaterial und dem neuen Corporate Design des Museums auch einen Polizeikäfer (Baujahr 1969) in voll restauriertem Zustand vor. Dieser ist einer der Glanzpunkte der Polizeisammlung des Bayerischen Armeemuseums, die im November 2011 im Turm Triva als Dauerausstellung eröffnet werden soll.

Stand des Bayerischen Armeemuseums auf der MIBA 2011 © Bayerisches Armeemuseum

Plakat Herzog von Bayern 2011 © Bayerisches ArmeemuseumHerzog von Bayern
11. Internat. Figurenausstellung und Wettbewerb

29. April bis 1. Mai 2011

Das Bayerische Armeemuseum und der "Förderverein Künstler und Figur" laden erneut zum internationalen Zinnfigurenwettbewerb „Herzog von Bayern 2011“ ins Neue Schloss ein.
Figurenmaler, Modelleure, Hersteller und Händler aus dem In- und Ausland haben sich angesagt. Zu sehen sind Flachfiguren und vollplastische Figuren aller Epochen mit zivilen und militärischen Darstellungen. Desweiteren werden im angeschlossenen Markt vielerlei Zubehör und Literatur zu den verschiedensten Epochen sowie Artikel zur Gestaltung und Präsentation von Zinnfiguren (Holzsockel, Farben, Pinsel, Materialien zur Sockelgestaltung, spezielle Werkzeuge zur Modellierung etc.) angeboten.

Die Ausstellungsräume im Fahnenhaus des Museums stehen ganz im Zeichen des Wettbewerbs. Internationale und deutsche Figurenclubs werden teilnehmen und ihre ausgezeichneten Arbeiten präsentieren. Während der Ausstellung werden Figurenmaler und Modelleure mit verschiedenen Vorführungen ihr Können unter Beweis stellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Auf einer Videoleinwand können die Besucher die Vorführungen im Detail verfolgen.
In speziellen Vitrinen werden international prämierte Figuren der Jury  und der Organisationsmitglieder zu bestaunen sein.
Einen Imbiss und Getränke bietet der gemeinnützige „Förderverein für die Unterstützung Krebskranker in der Region Ingolstadt“ an. Der Erlös kommt dem Vereinszweck zugute.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite http://www.kuenstler-figur.de

Das Museum und der Förderverein freuen sich auf Ihren Besuch.

Laden Sie hier das Plakat als PDF-Datei herunter.

Öffnungszeiten
Freitag (29. April): 14 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag (30. April und 1. Mai): 9 bis 17 Uhr

Eintrittspreise
Freitag bis Sonntag       4,50 €
Samstag bis Sonntag    3,50 €
Sonntag                       3,50 €

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt

Figurenbörse Herzog von Bayern gut besucht

11. Internat. Figurenausstellung und Wettbewerb zieht zahlreiche Gäste an

Herzog von Bayern 2011 © Bayerisches Armeemuseum

Das Bayerische Armeemuseum und der "Förderverein Künstler und Figur" hatten erneut zum internationalen Zinnfigurenwettbewerb „Herzog von Bayern 2011“ ins Neue Schloss eingeladen und erstmals fand die Veranstaltung zeitgleich mit dem Georgifest statt. Eine gelungene Symbiose wie sich gezeigt hat.
Spezialisten wie Laien nutzten die einmalige Gelegenheit und besuchten die große Figurenschau mit zahlreichen Figurenmalern, Modelleuren, Herstellern und Händlern. Neben dem klassischen Genre des Militärs entwickelt sich der Fantasybereich zu einem weiteren Standbein der Börse. Jung und alt waren begeistert. Das Museum und der Verein freuen sich auf das nächste Jahr.

 

  • FachgesprächeFachgespräche
  • MeisterwerkeMeisterwerke
  • DetailverliebtheitDetailverliebtheit
  • LandsknechtLandsknecht
Starfighter geht in Lehrsammlung nach Neuburg

Abtransport am 2. Mai 2011 durch die Bundeswehr

Starfighter F-104 © Bayerisches Armeemuseum

Ein besonders interessantes Stück aus dem Depot des Bayerischen Armeemuseums wurde jetzt als Leihgabe nach Neuburg zum Jagdgeschwader 74 abgegeben. Die Bundeswehr will in Neuburg-Zell in einer Lehrsammlung alle Jetmuster ausstellen, die dort je stationiert waren. Ein Exemplar fehlte ihnen noch: der berühmt-berüchtigte Starfighter oder F-104. Der Kampfjet, der zu einem der modernsten seiner Zeit gehörte, wurde auch als "Witwenmacher" bekannt, denn von den 916 Maschinen der Bundeswehr stürzten 292 ab. Es kamen 116 Piloten ums Leben.
Das Armeemuseum erhielt aufgrund der guten Kontakte seines Freundeskreises 1987 ein Exemplar, das in Manching stationiert war. Da das Museum den Jet nicht selbst ausstellen kann, kam man der Anfrage aus Neuburg gerne nach - zumal sich der Ausstellungsort auch in der Region befindet. Zum ersten Mal öffentlich besichtigt kann das Flugzeug im Rahmen des Tages der Offenen Tür anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Jagdgeschwaders 74 am 9. Juni 2011 von 9.00 bis 16.00 Uhr. Später können sich Gruppen für eine Besichtigung unter der Telefonnummer 08431-643-1141 anmelden.

Im Donaukurier vom 3. Mai 2011 wurde ausführlich über den Abtransport berichtet. Ein entsprechender Link ist in unserem Pressebereich zu finden.

  • TriebwerkTriebwerk
  • MilimeterarbeitMilimeterarbeit
  • TiefladerTieflader
  • SeitenruderSeitenruder
  • FestzurrenFestzurren
  • TiefladerTieflader
  • KleinteileKleinteile
  • MuskelkraftMuskelkraft
Eröffnung der Sonderausstellung "Vom Tatort ins Labor"
am 11. Mai 2011

Über 350 Gäste zeigen sich von der Schau beeindruckt

Eröffnung der Sonderausstellung "Vom Tatort ins Labor" © Bayerisches Armeemuseum

Das erste Kooperationsprojekt zwischen dem Bayerischen Armeemuseum und dem Deutschen Medizinhistorischen Museum Ingolstadt ist mit großem Erfolg gestartet. Die Sonderausstellung "Vom Tatort ins Labor. Rechtsmediziner decken auf" wurde am 11. Mai 2011 im Exerzierhaus im Klenzepark eröffnet. Über 350 geladene Gäste nahmen an dem Ereignis teil, mit dem zugleich der Turm Triva als neuer Ausstellungsort für das Publikum geöffnet wurde.
Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. med. Michael Tsokos (Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Charité in Berlin), der zusammen mit dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité (vertreten durch seinen Direktor Prof. Dr. Thomas Schnalke) die Ausstellung erstellt hat. Die Ausstellung wird erstmals im Süddeutschen Raum gezeigt und ist erst ab 16 Jahren frei - was viel über den Inhalt aussagt. Die Besucher zeigten sich von der Schau und dem "neuen" Gebäude sehr beeindruckt. Die Eröffnungsveranstaltung endete erst spät in der Nacht.

  • PresserummelPresserummel
  • ErklärungenErklärungen
  • Patrik BudenzPatrik Budenz
  • EröffnungsvortragEröffnungsvortrag
  • FreudeFreude
  • InbesitznahmeInbesitznahme
  • InnenhofInnenhof
  • Feier bis spät nachtsFeier bis spät nachts

Logo des Museumstages 2011Internationaler Museumstag

15. Mai 2011
Eintritt frei

Das Bayerische Armeemuseum beteiligt sich auch 2011 am Internationalen Museumstag und bietet ein umfangreiches Programm an.

Neben dem freien Eintritt können Besucher im Neuen Schloss um 11.00 und um 14.00 Uhr an einer kostenlosen Kurzführung für Erwachsene teilnehmen.
Um 14.00 Uhr ist zudem wieder Knappenzeit für Kinder von 5 bis 12 Jahren angesagt. Hier lernen sie das mühevolle und gar nicht so romantische Leben der Ritter vor 700 bis 800 Jahren kennen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich (unter 0841-9377-0 bzw. per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Im Turm Triva findet die Sonderausstellung "Vom Tatort ins Labor. Rechtsmediziner decken auf" statt. Hier können Sie um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr an einer Führung teilnehmen. Vorsicht: Der Eintritt ist erst ab 16 Jahren erlaubt.

Plakat zur Dt. Meisterschaft im Säbelfechten
Deutsche Meisterschaft im Säbelfechten (B-Jugend) im Neuen Schloss 

Finalkämpfe finden in der Dürnitz statt

 Ein Ereignis besonderer Art wird im Juni im Armeemuseum durchgeführt. Das Museum stellt Räumlichkeiten für die Austragung der Finalkämpfe der Deutschen Meisterschaft im Säbelfechten (B-Jugend, Jungen und Mädchen) zur Verfügung. In der Dürnitz werden die Kämpfe ausgefochten und der Sieger ermittelt.
Der direkte Bezug zu den Ausstellungsobjekten (das Museum zeigt eine bedeutende Auswahl an Blankwaffen in seiner Dauerausstellung) gab den Anstoß diese Veranstaltung ins Haus zu holen.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

18. Juni 2011: Einzelwettkämpfe – B-Jugend Jungen und Mädchen
Finale im Neues Schloss: 16.00 Uhr

19. Juni 2011: Mannschaftswettkämpfe – Deutscher Länderpokal
Finale im Neues Schloss: 14.00 Uhr

 

Weitere Informationen unter www.fechteningolstadt.de

 

Der Flyer zur Veranstaltung steht hier als Download zur Verfügung (3 MB).

Vortrag
Desertion in den europäischen Armeen des Ersten Weltkriegs
(PD Dr. Christoph Jahr, Berlin)

am 5. Juli 2011, 19 Uhr im Fahnensaal des Neuen Schlosses

Nicht erst im Zweiten, sondern schon während des Ersten Weltkrieges war die Desertion ein massenhaftes Phänomen in allen Armeen. In diesem Vortrag wird anhand vieler Beispiele aus Deutschland (und insbesondere Bayern), aber auch aus anderen europäischen Ländern erörtert, wie und warum ein Soldat zum Deserteur wurde, wie das Leben auf der Flucht aussah und mit welchen Strafen er zu rechnen hatte. Desertion war aber auch ein Thema, mit dem sowohl während des Ersten Weltkrieges als auch danach Politik gemacht wurde, wobei die Lernprozesse in den verschiedenen europäischen Ländern sehr unterschiedlich ausfielen. Die extreme Härte und Unmenschlichkeit der NS-Militärjustiz 1939 bis 1945 lässt sich weniger aus den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges selbst als aus deren Verarbeitung und Deutung in der Zwischenkriegszeit erklären.

Dr. Christoph Jahr ist Privatdozent am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Der Vortrag findet anlässlich der Sonderausstellung »Was damals Recht war…« Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht statt.

Vortrag
Rechtsmedizin - Mehr als Mord und Totschlag!
(Prof. Dr. Matthias Graw, München)

am 12. Juli 2011, 19 Uhr im Fahnensaal des Neuen Schlosses

Glaubt man den gängigen Fernsehserien, dann pendelt ein Rechtsmediziner ständig zwischen Tatort und Sektionssaal hin und her, um Mordfälle zu klären. Doch das entspricht nicht der Realität. Der Mordfall stellt eher die Ausnahme dar, der Aufgabenbereich der Rechtsmedizin bietet ein sehr viel breiteres Spektrum.
Das von dem Referenten geleitete Münchner Universitätsinstitut ist hochmodern ausgestattet und erfüllt vielfältige Aufgaben in Lehre und Forschung. Die Liste der hier vertretenen Teilgebiete liest sich beeindruckend: morphologisch orientierte Rechtsmedizin, Verkehrsmedizin, medizinische Kriminalistik, ärztliche Rechts- und Standeskunde, Forensische Spurenkunde, Forensische Toxikologie, Forensische Biomechanik und Forensische Anthropologie.
Lehre, Forschung und gerichtsärztliche Versorgung hängen dabei eng zusammen: die Forschungstätigkeit ist auf den Praxisbezug angewiesen, und die gerichtsärztliche Sektionstätigkeit ermöglicht die praktische Ausbildung von Studierenden und jungen Ärztinnen und Ärzten. Auch viele Mitarbeiter der Ingolstädter Kriminalpolizei standen hier zum ersten Mal am Sektionstisch, denn die von der hiesigen Staatsanwaltschaft veranlassten Sektionen werden am Institut für Rechtsmedizin der LMU in München durchgeführt.

Professor Dr. Matthias Graw studierte in Hamburg Medizin und war von 1987 bis 2001 am Institut für Gerichtliche Medizin der Universität Tübingen tätig. Seit 2001 hat er eine Professur am Institut für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München inne, das er seit 2009 leitet.

Der Vortrag findet anlässlich der Sonderausstellung „Vom Tatort ins Labor. Rechtsmedizinder decken auf" statt.

Vortrag
„Die Bandenbekämpfung“ in Frankreich 1941 bis 1944
(Guilhem Zumbaum - Tomasi, Berlin) 

am 20. Juli 2011, 19 Uhr im Fahnensaal des Neuen Schlosses 

Am Beispiel eines Ingolstädter Juden, Herbert Herz, der sich 1943 der französischen, kommmunistischen Résistance, der FTP-MOI,  anschloss, geht der Referent zum einen der Frage nach dem Recht des Widerstandes gegen die Okkupation und ihrer Kollaborateure (Vichy) nach. Zum anderen soll auf die Frage nach dem Recht des Besatzers eingegangen werden. Hierbei wird auch die neuere französische und deutsche Geschichtsforschung der années noires und occupation vorgestellt.
Herr Zumbaum-Tomasi stellt in seinem Vortrag die verschiedenen Akteure der deutschen Besatzung in Frankreich von 1940 bis 1944, die années noires, vor. Erläutert werden soll die menschenverachtende Politik der Repression wie auch die rassisitisch motivierten Verfolgungen von Juden und Widerstandskämpfer/-innen in Frankreich.

Guilhem Zumbaum-Tomasi ist freiberuflich tätiger Historiker in Deutschland und Frankreich. Seine französisch-deutsche Dissertation beschäftigt sich mit der Erinnerung deutscher Kommunisten in der französischen Emigration von 1933 bis 1948. Durch seine Studien in Montpellier setzt er sich seit Ende der neunziger Jahre mit der deutschen und französischen Historiographie zu Themen wie Widerstand, politische Theorien, Nation, Nationlismus und Chauvinismus seit 1789 und moderner Antisemitismus auseinander. Herr Zumbaum-Tomasi hat sowohl in Frankreich als auch in Deutschland studiert und gearbeitet. Im Rahmen verschiedener deutsch-französischer Projekte geht es ihm immer um den Stellenwert der Mémoire / Erinnerungskultur des 19. und 20. Jahrhunderts in der französischen und deutschen Gesellschaft.

Der Vortrag findet anlässlich der Sonderausstellung „»Was damals Recht war…« Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ statt.

Der Vortrag findet anlässlich der Sonderausstellung „»Was damals Recht war…« Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ statt.

Lernfest 2011 im Klenzepark

Armeemuseum und Stadtmuseum Ingolstadt an einem Stand

Stand des Armeemuseums am Lernfest 2011

Rund 20.000 Gäste zog es am Samstag, den 23. Juli 2011, in den Klenzepark zum ersten Lernfest in der Region. Etwa 200 Stände waren aufgebaut und präsentierten, wie bunt, abwechslungsreich und spannend lebenslanges Lernen sein kann. Das Museum stellte den Innenhof des Reduit Tilly zur Verfügung, in dem sich viele Museen der Region versammelten. Zusammen mit dem Stadtmuseum Ingolstadt war das Thema Ritter gewählt worden. An einer lebensgroßen Nachbildung konnten die Besucher einen Ritter "anziehen" und lernten so viel über die nicht immer so glanzvolle Zeit des Mittelalters. Außerdem bestand die Möglichkeit Ritterhelme aufzusetzen und ein kleines Ringelstechen zu versuchen. Viele erkannten, dass das gar nicht so einfach war. Ein Kettenhemd durfte nicht fehlen und auch hier beeindruckte das Gewicht von mehreren Kilogramm.
Die Resonanz war sehr groß - bei jung und alt. Ein gelungenes Fest, an dem sich das Museum gerne beteiligt hat.

  • StandStand
  • RitterRitter
  • RingelstechenRingelstechen
  • Kleiner RitterKleiner Ritter

Aktuelles

Fünfeckturm Neues Schloss © Bayerisches Armeemuseum, Foto: Gert SchmidbauerDauerausstellung im Neuen Schloss derzeit im Wiederaufbau - stattdessen sehen Sie hier die
Sonderausstellung „Nord gegen Süd“

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