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Objekt des Monats

Kommandeurkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens; Inv. Nr. N 3211 © Bayerisches Armeemuseum

Schnitzer-Posaune
(Nürnberg, 1598)

Posaune von Anton Schnitzer (Nürnberg, 1598) © Bayerisches ArmeemuseumSeit 1934 hütet das Bayerische Armeemuseum einen besonderen Schatz – eine im Jahr 1598 konstruierte Barockposaune des bekannten Nürnberger Musikinstrumentenmachers Anton Schnitzer d.Ä. (erstmals erwähnt Mai 1558, † 28. März 1608).

Das 1,36 m lange Instrument befindet sich in einem sehr guten Erhaltungszustand und ist als Baßposaune mit einem Schwengel versehen, um den Zug ganz ausziehen zu können. Auffällig gegenüber modernen Posaunen ist der deutlich geringere Öffnungswinkel des Schallbechers.

Posaunen entstanden wohl um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der „Zugtrompete“ und besitzen einen großen Tonumfang. In der Renaissance und der Barockzeit wurden sie zusammen mit Zinken und Schalmeien, aber auch mit Streichmusik und Sängern zumeist in der Unterhaltungsmusik (Stadtpfeifer) eingesetzt.

Das Instrument befindet sich im Depot des Museums (Inv. Nr. A 10699).

TS

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